17 HILFREICHE TIPPS FÜR EINE ACHTSAME KOMMUNIKATION IN DER LIEBE

Glaubt mir, das Geheimnis einer glücklichen, langjährigen Beziehung lautet: achtsame Kommunikation ♥

 

#01. Versuch von Anfang an authentisch zu sein. Alles andere kommt eh irgendwann an die Oberfläche. Versteck‘ dich nicht. Du bist du und eine gesunde, reife Beziehung basiert nun mal auf Ehrlichkeit und Transparenz.

#02. Unterdrücke niemals deine Emotionen. Lass sie raus. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich abzureagieren (alle Grey’s Anatomy-Fans werden jetzt Dance it out! schreien). Versuch‘ deine Emotionen erstmal zu orten, zu benennen, zu verstehen. Und dann erklär sie dem anderen möglichst klar formuliert aus deiner Perspektive. So ehrlich, wie du deine momentane Gefühlslage deiner besten Freundin beschreiben würdest. Vielleicht klappt’s sogar schon nach dem zweiten Versuch, ohne laut rumzubrüllen.

#03. Bleib‘ sachlich. Punkte mit gut durchdachten, anschaulichen Argumenten. Finde passende Vergleiche, um deinen Standpunkt bildhaft zu erklären.

#04. Betrachte die Situation auch mal von außen. Analysiere. Ein bisschen Distanz fördert oft auch eigene Fehler zutage oder lässt dich das große Ganze besser überblicken.

#05. Unterscheide zwischen dem, was wichtig und was unwichtig ist. Führt die Diskussion zu einer Lösung oder dreht ihr euch bloß weiter im Kreis? Ist es den Streit wert? Steht deine Sturheit dir gerade im Weg? Ist es etwas Grundsätzliches, bei dem du deinen Standpunkt deutlich klarmachst oder ist es verletzter Stolz und Rechthaberei? Lerne, ab und zu auch mal nachzugeben oder Einsicht zu zeigen. Das bleibt nicht ungesehen.

#06. Sprich‘ im Streit aus der Ich-Perspektive und beginne Sätze mit „Ich empfinde das so…“, „Aus meiner Sicht sieht das Ganze so aus…“ oder „Mein Gefühl dabei ist so und so…“. Mitfühlende Formulierungen wie „Ich verstehe, dass du das und das tust, aber bei mir kommt es anders an…“ entzerren die Situation und geben dem anderen das Gefühl, dass du auch seine Sicht verstehen möchtest. Solche kleinen, eingeschobenen Sätze vereinfachen die Kommunikation, weil sich beide Gesprächspartner respektiert und wahrgenommen fühlen.

#07. Zeig‘ ehrliches Verständnis. Wenn du deinen Freund als deinen Partner und nicht als deinen Gegner siehst, wirst du deine Sätze automatisch weniger verletzend formulieren. Versetz‘ dich doch mal kurz in die Lage des anderen. Sieh es als einen Perspektivwechsel – wie im Film. Du musst nicht immer gewinnen. Es geht viel mehr darum, das Ziel gemeinsam zu erreichen. So habt ihr beide etwas davon und das nächste Mal wird der andere vielleicht unerwartet innehalten und sagen: „Ich verstehe dich“.

#08. Hör‘ deinem Partner richtig zu bzw. hör‘ genau hin, was gesagt wird. Dazu gibt es ein sehr treffend formuliertes Zitat: ”The most important thing in communication is hearing what isn’t said.” Bevor du also etwas vermutest oder eine Aussage falsch deutest, frag‘ lieber nochmal nach. Und zwar so oft, bis du es richtig verstanden hast und alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt wurden.

#09. Ganz oft sind unerfüllte Bedürfnisse oder die Furcht vor Ablehnung der Grund für einen unkontrollierten Wutausbruch. Die Befürchtung nicht gut genug zu sein oder irgendwann ersetzt zu werden, kann einem schon mal in Verzweiflung die Sicht vernebeln. Deshalb solltest du dich fragen, was genau dir solche Angst macht. Sobald du die Rolle des Beobachters einnimmst und versuchst dieses Gefühl vorher einzufangen, kannst du den verletzenden Dingen, die du sonst unachtsam herausgehauen hättest, zuvorkommen. Das Gute daran: Die Scham und das schlechte Gewissen nach einem großen Streit bleiben dir somit erspart.

#10. Lerne, dich zu entschuldigen. Denn ehrlich gemeinte Entschuldigungen können Wunder bewirken und lassen alte Wunden heilen. Es reicht nicht aus, einen Konflikt totzuschweigen und dann nach 2 Tagen ganz plötzlich wieder normal miteinander zu reden, nur weil man eben muss. So sammelst du bloß endlos schwerwiegenden Ballast an Enttäuschung und Ohnmacht an. Egal, ob persönlich, per SMS, per Brief oder per Anruf. Manchmal reichen ein paar liebevolle Zeilen schon aus. Oder eine plötzliche Umarmung. Sei kreativ – das ist es doch wert. Sich zu überwinden, ist nicht immer leicht, aber auch du wirst danach die Erleichterung spüren.

#11. Bleib ruhig. Schließ‘ kurz die Augen und achte ganz bewusst auf deine Atmung. Einatmen – ausatmen.

#12. Hör‘ auf damit, dich über die Liebe eines anderen Menschen zu identifizieren. „Nur wenn du mich liebst, bin ich liebenswürdig. Ich brauche dich, um es mir selbst zu beweisen.“ Uns wurde beigebracht, dass wir liebenswürdig sind, wenn wir uns in die Gesellschaft integrieren, überall hineinpassen, einen bestimmten Glauben annehmen oder danach leben, wie es andere von uns verlangen… Aber genau das ist falsch. Sei du selbst. Sei eckig und kantig. Sei anders. Sei authentisch. Und sei dabei frech und wild und wunderbar. Lass‘ die Welt sich dir anpassen. Soll sie doch auf dich reagieren. Deswegen hol‘ dir deinen Mut zurück, ein erfülltes Leben nach deinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu leben. Identifiziere dich über deinen Blick auf die Welt. Vertraue. Teile. Sei verletzlich. Und lass uns dich lieben.

#13. Mach deine persönlichen Grenzen klar. Und das am besten von Anfang an. Je öfter du deine eigenen Grenzen nach hinten verschiebst, desto schwieriger wird es irgendwann die festgefahrenen Strukturen einer Beziehung zu durchbrechen. Grenzen sind hilfreich, sowohl beim ersten Kennenlernen als auch nach vielen Jahren Beziehung. Deine Grenzen definieren dich als Menschen und gehören zu deiner Persönlichkeit. Also versteck‘ sie nicht vor anderen. Damit gibst du dich Stück für Stück selbst auf (wahrscheinlich ohne es zu merken).

#14. Sag auch mal Nein. Und Nein bedeutet Nein. Nicht Vielleicht. Nicht Nagut, ok. Nicht Später vielleicht. Drück‘ dich klar aus, so kann dir hinterher keiner etwas vorwerfen. Es gibt nichts Nervigeres und Missverständlicheres als stetige Inkonsequenz.

#15. Mach dich ab und zu unabhängig und gönn‘ dem anderen seine Freiheit. Nichts lässt die Liebe schneller absterben als ungebändigte, einengende Kontrollsucht. Verbring‘ auch mal etwas Zeit ganz allein. Nur du und dein inneres Ich. Solche kleinen Auszeiten im Alltagsstress laden deine Batterien wieder auf und machen deinen Kopf frei für neue Abenteuer.

#16. Verzeihe schnell. Nicht nur anderen, sondern vor allem dir selbst. Wenn du etwas nicht verzeihen oder vergessen kannst, dann zieh die Konsequenzen und lass es hinter dir. Keine halben Sachen. Ansonsten akzeptiere, dass niemand perfekt ist und Fehler leider nicht vermeidbar sind. Aber wenn man aus ihnen lernt, werden sie zu wertvollen Erfahrungen und sind irgendwie doch verzeihlich (solange sie nicht wieder passieren).

#17. Sei dankbar und sag‘ Danke. 1 Wort, 5 Buchstaben – und ein freundlicher Ausdruck der Anerkennung, mit dem du anderen den Tag versüßt. Es ist so einfach. Dankeschön ist eins der schönsten Wörter überhaupt. Benutz‘ es, erfreu‘ dich an ihm und schenk‘ dem anderen das warme, wohlige Gefühl deiner Wertschätzung. Du wirst ihn/sie lächeln sehen.

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Ich bin tellyventure, ein inspirierender Lifestyle-Blog mit Herz und Verstand. Ich schreibe über wilde Abenteuer, täglich praktizierte Achtsamkeit, eine positive Lebensgestaltung, den Zeitgeist unserer Generation und interessante Menschen – also über die schönen und wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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2 Comments

  • Uta
    13. Juli 2016 at 14:17

    Danke für diesen Post. Die Tipps finde ich wirklich sehr gut. Nicht nur im Umgang mit dem Partner.

  • tellyventure
    tellyventure
    14. Juli 2016 at 9:54

    Danke für dein positives Feedback. Das ist schön zu hören! 🙂

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