MEIN WORT FÜR 2017: EINE ZWISCHENBILANZ.

Ich habe mir zum Jahresbeginn das Wort Balance als mein Wort für 2017 ausgesucht.
Jetzt haben wir Mitte des Jahres und ich ziehe Bilanz.

Dieses Jahr hat’s echt in sich. 2017 hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen, mich immer wieder ins Wanken gebracht und mich an meine Grenzen getrieben.

Aber neben den schwierigen Momenten und den traurigen, grauen Tagen, hat mir das Jahr auch schöne, unbeschwerte Augenblicke geschenkt, in denen ich einiges ganz klar gesehen habe.

Irgendwann habe ich erkannt: Ich brauch‘ mal ’ne Pause.
Also hab ich meine kleine Welt kurz angehalten und mal kräftig durchgeatmet. Please hold the line…
In der Zeit hab ich mich in vieles hinein und wieder hinaus gedacht. Dann hieß es Ärmel hochkrempeln und ich hab angefangen, mein Universum neu zu ordnen. Hab mich zunächst an kleine Neustarts herangewagt und den Job gewechselt. Alles auf Anfang. Reset-Button.

Ich hab endlich den Mut aufgebracht, das, was mich unglücklich gemacht und mich psychisch ziemlich ausgelaugt hat, hinter mir zu lassen. Den dunklen Schleier, der sich mit der Zeit über meine Augen und mein Herz gelegt hat und der für mich zu einer immer größeren seelischen und körperlichen Belastung wurde, konnte ich endlich wie eine alte Haut abstreifen und in ein neues Ich schlüpfen. Ein Ich, das viel öfter wieder lacht, dass zu Hochform auffährt und ganz viel Liebe geben will.

Ich habe im Januar ganz bewusst das Wort „Balance“ für mein 2017 gewählt. Balance kann soviel bedeuten und sich auf viele unterschiedliche Bereiche beziehen. Körper, Geist, Seele. Vor allem fehlte mir die innere Balance. Mein Seelenfrieden. Daran arbeite ich täglich: z.B. mich von Altlasten, die ich mit mir herumschleppe, zu befreien und mehr zu mir selbst zu stehen. Ich versuche viel öfter JA zum Leben zu sagen, etwas zu riskieren, mich frei zu machen von dem, was andere „möglicherweise/eventuell/wahrscheinlich denken könnten“. Ist doch scheißegal.

2017 hat mich auf schmerzliche Weise gelehrt, dass wir nur dieses eine Leben haben und dass nichts für immer bleibt. Dass wir unser Herz an Menschen und Tiere hängen, die morgen vielleicht nicht mehr da sind. Uns bleibt kein zweites, drittes oder dreizehntes Leben, in dem wir alles besser machen oder uns endlich mal was trauen können. Wir haben nur diese eine Chance, diesen einen Versuch. Denn die „gute alte Zeit“, von der immer alle reden, ist jetzt! Also warum nicht mal was wagen?

Eine ausbalancierte Seele braucht:

• lebendige Beziehungen

• stabile Lebenswerte

• ausformulierte, persönliche Lebensziele

• mehr sein statt immer nur zu tun

• weniger Stress, dafür mehr Gelassenheit

• ein gutes Körpergefühl, um Botschaften des eigenen Körpers besser deuten zu können

• viel Bewegung

• eine positive Grundhaltung

• einen geregelten Schlafrhythmus

• eine ausgewogene Ernährung

• kleine Pausen zwischendurch

• den Gebrauch der eigenen fünf Sinne

•  Zeit für Kreativität

• Rückzugsorte, an denen man abschalten kann

• sich im Allgemeinen mehr Zeit nehmen


Was ist dein Wort des Jahres und wie läuft es bisher bei dir? Hinterlass‘ mir gern einen Kommentar unter diesem Beitrag und berichte mir von deinen Erfahrungen. ↓

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Deine tellyventure ♡

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Ich bin tellyventure, ein inspirierender Lifestyle-Blog mit Herz und Verstand. Ich schreibe über wilde Abenteuer, täglich praktizierte Achtsamkeit, eine positive Lebensgestaltung, den Zeitgeist unserer Generation und interessante Menschen – also über die schönen und wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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