Was dich nicht (mehr) glücklich macht, kann weg.

Mein Herz ist ein Messi, das ist ja das Problem. Es räumt so ungern auf und schmeißt selten etwas weg. Dabei müsste es dringend mal wieder aussortieren. Man müllt sich ja doch nur zu mit der vor sich hinmodernden Gedankenkotze vergangener Tage. Manchmal fühlt es sich so an wie ein bis oben hin mit Altlasten vollgestellter Keller. Überall steht etwas rum, was man eigentlich nicht mehr braucht oder auch gar nicht mehr haben will und es nur aus Pflichtbewusstsein irgendwo in der hintersten Ecke eingelagert hat.

Es ist ein bisschen so wie mit der viel zu engen Jeans im Schrank, bei der man hofft, dass sie einem doch irgendwann wieder passt. Dabei hat man seit damals längst zugenommen und jedes Mal, wenn man sie erneut anprobiert, stellt man enttäuscht fest, dass sie – auf biegen und brechen – nicht mehr passt.
Jeder von uns besitzt so eine Jeans. Bei den einen wird sie seltener hervorgekramt als bei den anderen. Bei mir liegt sie ganz weit hinten im Schrank, aber es gibt sie noch. Nur bin ich mittlerweile jemand anderes und sie passt mir nicht mehr.

Deswegen habe ich sie heute ausrangiert. Ich hab sie weggegeben, sie zur Altkleidersammlung gebracht und stelle mir lächelnd vor, wie sie nun jemand anderes trägt. Jemand, dem sie passt.

Und so ist es auch mit vielen anderen Dingen. Was dich nicht (mehr) glücklich macht, kann weg.

  • Menschen, die dich unglücklich machen/ausnutzen/belügen/hintergehen/ …
  • Freundschaften, in denen ihr euch auseinander gelebt habt oder die einseitig (geworden) sind.
  • Emotionaler Ballast, den du schon quälend lange mit dir herumschleppst.
  • Menschen, die sich nicht zurückmelden oder nie mal von sich aus die Initiative ergreifen.
  • Selbstzweifel, die dich innerlich zermürben und dir die Freude an neuen Herausforderungen nehmen.
  • Angst, die dich lähmt und Eifersucht erzeugt.
  • Unberechtigte Verlustängste, weil die, die dich lieben, auch bleiben.
  • Neid, der gute Freunde entzweien kann.
  • Auferlegte „Masken“, weil dein wahres Ich viel schöner und liebenswerter ist als jede Fassade.
  • Gegenstände, die du nicht (mehr) brauchst.
  • Übermäßiger Besitz, aus dem du gar keinen Mehrwert ziehst.
  • Ausreden und Rechtfertigungen, anstatt den Grund zu erforschen, warum du gewisse Situationen oder Menschen meidest.
  • Halbherzige Projekte; entweder ganz (und mit Herzblut) oder gar nicht.
  • „Passive“ Mitgliedschaften, die du nicht nutzt.
  • Gnadenloses analysieren und zerreden von Problemen. Oft hilft nur: handeln.

 

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Ich bin tellyventure, dein inspirierender Wohlfühlblog mit Herz und Verstand. Hier schreibe ich über Themen wie Mindfulness, Lebensfreude, Abenteuer und Selbstentfaltung – also alles rund um ein glückliches und bewusstes Leben.

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2 Comments

  • Rosalyn
    2. Oktober 2018 at 20:49

    Hey…
    Wenn ich das so lese, erinnert mich das an jemanden, der auch solche Zitate “postet“ wie “was dich nicht glücklich macht kann weg“. Ich habe persönlich sehr unter der Haltung und des Verhaltens dieser Person gelitten, weil dieser Spruch u. somit Lebensweise geradezu Selbstzentriertheit und Egoismus feiert. Ich finde es ja gut, z.B. minimalistisch zu leben auf materielle Weise, und auch innerliche Gesundheit zu forcieren. Jedoch, wenn man diesen Spruch auf Personen bezieht und Familie, für die man Verantwortung trägt, finde ich ihn sehr egoistisch. Glücklich ist nämlich, wer dankbar ist und sieht, was er hat auch wenn es nicht perfekt ist.

  • tellyventure
    tellyventure
    4. Oktober 2018 at 9:35

    Liebe Rosalyn,
    ich verstehe, was du meinst, nur ist das ja nicht auf Menschen bezogen, die dir gut tun oder eine wichtige Rolle in deinem Leben spielen. Ich finde, dass zu einer bewussten und gesunden Lebensweise eben auch menschliche Beziehungen gehören und von denen, die einem auf Dauer nicht gut tun, sollte man sich lösen. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, denn du schließt ja keine Menschen aus, für die du dankbar bist. In diesem Fall geht es eher um „toxische“ Beziehungen, also um Menschen, die dich ausnutzen/dir wehtun/dich verletzen oder dich benutzen. Und ich finde es völlig in Ordnung, da auf sich selbst zu achten und wenn nötig, die Notbremse zu ziehen.
    Aber wie du schon sagst, Glücklichsein hat ganz viel mit Dankbarkeit zu tun. Da stimme ich dir zu. 🙂

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