Weniger TO-DO und mehr TA-DA.

An manchen Tagen bin ich so voller Müssen und Sollen, dass ich mein Wollen gar nicht mehr hören kann.

Ich sollte mich wirklich wieder gesünder ernähren und mich mehr bewegen, schließlich braucht man doch einen Ausgleich vom ständigen Sitzen im Büro. Ich sollte unbedingt die neuste Mental-Training-App ausprobieren und mich mal wieder beim angesagten „After Work“ blicken lassen, wo einfach jeder hingeht. Aber eigentlich muss ich nachher noch einkaufen, zur Post, mein Auto tanken. Ich muss meine Wohnung noch aufräumen, da ist schon wieder viel liegen geblieben, und sollte mir wirklich mal langsam Gedanken über die ganzen Weihnachtsgeschenke für die Familie machen. Ich sollte mal wieder Klavier spielen, mein Englisch auffrischen. Wohin geht eigentlich meine nächste Überseereise und wann war ich eigentlich das letzte Mal so richtig feiern?

Kennst du das? Sie ist unermüdlich, diese Stimme in meinem Kopf. Dabei ist mir gerade richtig nach ZEIT VERSCHWENDEN. Nach LOSLASSEN. Nach WOLLEN.

Müssen ist nicht wollen. Sollen ist nicht genießen. Ein Kalender voller Müssen und Sollen ist nicht Leben.

Aber wollen ist unbequem. Unpopulär. Ehrlich. Echt. Nackt. Frauen, die mehr vom Leben verlangen, gelten als aufmüpfig oder gar hsyterisch, und werden allzu oft nicht Ernst genommen.

Du darfst wollen, was du willst

Du weißt was du willst – eigentlich. Bis du merkst, dass dein Gegenüber etwas anderes will. Schwierige Situation, es besteht Konfliktpotential. Nun sind aber gerade so viele andere Faktoren wichtiger: Die vorherrschende Harmonie, der schöne Moment, die gute Zeit, die ihr miteinander habt und das, was der andere über dich denkt. Und dann sagst du dir: Ach, eigentlich ist es auch so okay. Hauptsache, wir verbringen eine angenehme Zeit miteinander. Irgendwann überzeugst du dich selbst davon, willst am Ende das Gleiche wie dein Freund/Partner/Arbeitgeber. Du passt dich an, gibst dich flexibel, spontan, unkompliziert. Bis du irgendwann merkst, dass sich das nicht gut anfühlt und du dauerhaft gestresst und abgenervt bist. Du hast das Gefühl, du kannst es niemandem Recht machen – am allerwenigsten dir selbst.

Und genau dann ist es wichtig, kurz innezuhalten und sich auf seine eigene innere Stimme zu besinnen.
Es gibt ein schönes Mantra, das diese Thematik auf den Punkt bringt und gleichzeitig die Lösung deines inneren Konflikts ist:
Du darfst wollen, was du willst.

Ob Weltreise, einen gut bezahlten Job oder mehr Zeit für dich – frag dich, was du wirklich willst!

Frag dich ganz konkret: Für wen lebe ich mein Leben? Fällt es mir schwer, mich für das stark zu machen, was mir persönlich wichtig ist? Und was täte ich, wenn mein Leben nur mir gehörte?

Sobald wir von alle den äußeren Einflüssen Abstand nehmen, müssen wir uns mit uns selbst beschäftigen. Ohne all unsere Social Media Kanäle, die uns sagen, was wir zu wollen haben, fühlen wir uns verunsichert und orientierungslos. Unsere Wollen-Stimme ist längst verstummt und wir trauen unserem Bauchgefühl nicht. Plötzlich ist da niemand mehr, der uns sagt, was wir wollen sollen. Und genau das ist der Moment zum Innehalten: Wahrnehmen – Pause – Entscheiden – Handeln. So geht das mit dem Bauchgefühl.

Also frag dich zwischendurch immer mal wieder: Was will ich?
Meine persönliche Antwort für heute: Wahrnehmen, fühlen, selbst entscheiden, tun und (los-)lassen.

tellyventure

Ich bin tellyventure, dein inspirierender Wohlfühlblog mit Herz und Verstand. Hier schreibe ich über Themen wie Mindfulness, Lebensfreude, Abenteuer und Selbstentfaltung – also alles rund um ein glückliches und bewusstes Leben.

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